Beiträge von cs_

    Es ging hier lediglich um die Polizeikontrolle. Diese können nun mal nur prüfen was ihnen auffällt und messen was sich bemängeln lässt. Dazu gehören sicherlich nicht die Abgaswerte.

    Komm mal in meine Stadt und fahre mal über den Ku'damm abends an der Ampel schärfer los.

    Dann hast Du eine gute Chance, am nächsten Tag mit Foto des Autos auf dem Abschlepper in der Timeline der Polizei zu erscheinen. Die präsentieren immer gerne ihre frisch geschlagene Beute.

    Hier reicht es bereits, wenn sie meinen, dass das Auto zu laut wäre. Dann wird beschlagnahmt. Wenn das Auto nachher wieder freigegeben wird, hat das für die Beamten keine weiteren Folgen. Es wird absolut hart und exemplarisch gegen jedwedes Posertum vorgegangen. Ganz einfach gemäß "selbst schuld, wenn du mit deinem lauten Auto dort unterwegs bist". Ich warte nur darauf, dass es mich mit meinem Serien-2017er ohne OPF mal erwischt. Wenn sie zweifeln, hat man keinerlei Handhabe. Und sie zweifeln gerne. Willste nicht? "Kauf dir ein anderes Auto, wir wollen sowas nicht mehr in unserer Stadt".

    Der muss auch leiser sein. Die Grenzwerte, wie bei den Abgasen auch, werden immer schärfer. Da gibt es dann keinen Bonus à la "solange er leiser ist als die 2016er Kleinserie ist alles gut, fahr' schön weiter". Es gilt, was im COC steht. Und im Zulassungsrecht.

    Wer sich gerne vormachen will, das alles ist doch ganz unproblematisch, bitteschön. Aber nachher nicht weinen.

    Komplettmotor für 7.000 Euro enthielt einen beschädigten Zylinderkopf, was zu starkem Ölaustritt an einem Nockenwellenrad führte. Der Fehler war bei Demontage dann klar ersichtlich, der Kopf hätte so nicht mehr verwendet werden dürfen. Der Kopf wurde dann nach etwas hin und her schließlich ersetzt.
    Vom Verschwinden der Honung auf der Druckseite der Zylinder bereits während des Einfahrens schreibe ich gar nichts mehr. Es gab für alles eine gute Ausrede.


    Er kann was, er kann richtig was, ja. Aber würde ich abseits von Software dort was machen lassen nach eigenen Erfahrungen und einigem an Hörensagen? Nein. Aber das ist meine persönliche Einschätzung. Jeder darf eine andere haben und soll gerne eigene Erfahrungen machen.

    Korrekt. Der OPF ist (wie ein Kaffeefilter auch) feinmaschig und damit glättet er den Abgasstrom. Schnelle Schallimpulse werden deswegen stark bedämpft, das Abgasgeräusch ist nicht mehr so laut und vor allem "spitz". Das ist wie ein schlechter Kopfhörer, der keine hohen Töne wiedergeben kann, er klingt dumpf. Natürlich kann man versuchen, am Höhenregler so lange zu drehen, um die Dämpfung des Kopfhörers auszugleichen und am Ende doch wieder höhere Frequenzen zu bekommen, aber irgendwann geht dabei dann auch schnell mal was kaputt. Um beim Beispiel Lautsprecher/Kopfhörer zu bleiben.

    Beim OPF wird es entweder zu thermischer oder zu mechanischer Überlastung führen, wenn man es übertreibt. Vermutlich wird keine Programmierung der Welt ausreichen können, das Geräusch eines Vor-OPF-Fahrzeugs zu erreichen. Deshalb bauen ja wohl auch Leute ihren OPF aus. Was ich definitiv nicht für empfehlenswert halte. Aus Gesichtspunkten der Umwelt als auch der Gefahr, erwischt zu werden.

    Finde ja, der TT hat eh vorne nur noch eine Schießscharte. Die will ich mir ungerne noch schmaler machen. In den Bergen sieht man beim Fahren kaum die Gipfel, man könnte an sich auch im Flachland fahren, kaum Unterschied, wenn man nicht aussteigt.
    Damals klebte der Veranstalter dann noch (ohne zu fragen) abends Banner auf die Frontscheiben. Im Ergebnis maulte mich dann nach jedem Motorstart das Auto an, dass diverse Assistenten nicht mehr funktionieren. Dauerte etwas, bis ich das auf das Abkleben der Kamera zurückgeführt hatte. Im folgenden Jahr klebte ich selbst auf, allerdings schnitt ich zuvor einen Teil des Banners frei, dann war Ruhe.

    Bin froh über jeden Quadratzentimeter freie Sicht nach vorn raus. Werde das nicht noch künstlich verschmälern. Nicht freiwillig.

    Wie gesagt, da unten sind heutige Motoren auf Effizienz und Drehmoment getrimmt, der Turbolader baut dort (in Serie) bereits ordentlich Ladedruck auf. Und wenn der gerade hochgespult ist und man dann schlagartig das Pedal kommen lässt, muss die Ladeluft irgendwo hin. Hallo Umluftventil, bitte übernehmen sie. Klack, zisch.

    Bezogen auf den RS mit 7-Gang-DSG kann ich aber auch sagen, dass es da immer wieder mal harte Schaltvorgänge gibt, begleitet von einem gefühlt unschön hartem Klack. Da muss man gar nicht viel Leistung abfordern, es reicht bereits, manuell zu schalten in der Form, dass man wie früher den Motor nicht zu tief arbeiten lässt. Habe es als "is' halt so" abgelegt. Auto ist 7 Jahre alt und es hat viel Lastbetrieb in den Bergen gesehen, zu deutlich über 50%. Alles in Ordnung.

    Die Werkstatt wurde benachrichtigt, ich würde mir eine Aktennotiz machen bzgl. Zeitpunkt und Ansprechpartner. Sofern gerade noch Garantie laufen sollte, könnte das wichtig werden, falls doch noch etwas passiert. Innerhalb der Garantiezeit ist man gut beraten, das Auto "aktenkundig" zur Untersuchung beim Händler gehabt zu haben, also sollten die am besten im Rechner vermerken und man selbst bekommt einen Abholschein oder was Vergleichbares. War bei mir bei einer Ölleckage der Fall. Innerhalb der Garantiezeit auf der Verschalung unter dem Motor leichte Ölfeuchte, aber nichts zu sehen am Motor. Auto wurde im Rahmen der Inspektion untersucht, nichts gefunden. Aber es wurde im Rechner vermerkt, damit falls doch noch was sein sollte, der Schadenszeitpunkt in die Garantie fiele. Und so kam es auch. Nach Ablauf Garantiezeit dann wurde im Rahmen einer weiteren Inspektion eine Undichtigkeit am Deckel der Mechatronic gefunden und noch auf Garantie repariert.

    Just in case.

    Beim TT RS kann man das auch in bestimmten Lastwechselsituationen provozieren. Ob das jetzt vom Getriebe kommt, in solchen Situationen öffnet das Schubumluftventil in der Ansaugung und das kann auch Klack-Geräusche machen. Würde mir da erst einmal keine Sorgen machen. Wenn doch -> Werkstatt, vorführen.

    Definitiv keine Arbeit, um die ich mich reißen würde. :(

    Wenn ich daran denke, ich hatte einige Jahre eine GoPro-Halterung genau an dem inneren Kunststoffteil Beifahrersitz in Höhe Kopfstütze verklebt und ab und an bin ich mit montierter Kamera gefahren. Das Entfernen der Halterung hat mit Sicherheit auch eine unnötige Zugkraft auf das Verkleidungsteil ausgeübt und nichts ist kaputtgegangen. Klopf auf Holz. Scheint ja wohl so zu sein, dass ich mit EZ 10/2017 zu den Glücklichen gehören könnte, die bereits robustere Teile verbaut haben.

    Ich meine mich zu erinnern, dass man auch nicht an A-Säulenverkleidungen rangehen darf offiziell, weil dort hinter zumeist die Curtain-Airbags verbaut sind. Für solche Arbeiten werden speziell ausgebildete Kräfte benötigt. Ist wie bei Elektrofahrzeugen, da hat man dann eine Hochvolt-Schulung besucht und erst dann ist erlaubt, an solchen Fahrzeugen zu arbeiten. Stundensatz x 2, wenn ich mich recht entsinne. Airbag in der Nähe = man muss wissen, was man tut.

    Wer weiß, vmtl. muss da jemand ran, der eine Schulung für Arbeiten an Airbags und damit eine Erlaubnis hat, dort zu arbeiten. Und dann Airbags stillgelegt und besondere Arbeitsanweisungen beachtet, alles schön dokumentiert. Weil sollten die Airbags nicht mehr öffnen bei einem Unfall und es zu Verletzungen oder Todesfall kommen, würde ggfs. die Frage aufkommen "wer hat da herumgebastelt?". Und das lassen sie sich dann entsprechend bezahlen.

    Wenn ich daran denke, wie ich bei meinem Speedster damals etliche Male den Airbag im Lenkrad aus- und wieder eingebaut hatte (bei Batterie abgetrennt), um das Lenkrad ausbauen zu können, und niemand hat's interessiert... :)

    Ich würde das hier auch selbst machen. Aber die Ersatzteile allein sind schon frech teuer.